Das Leben ist eine Slackline

Das Leben ist eine Slackline.

Sagt sie Ja, sagt sie Nein.

Bleibt sie draußen, geht sie rein.

Macht sie sich groß oder klein.

Das Leben ist wie eine Slackline.

Sie balanciert schon lange darauf, nie hört das auf.

Oft

steht und geht

sie gut und sicher –

dann hört sie sie kichern.

Und sie sieht sie reden, aber sie hört sie nur tuscheln.

Und sie sieht sie lachen,

und fragt sich:

„Sollte ich es anders machen?

Wie soll ich anders sein?

Oder meinen die gar nicht mich?“

Und die Slackline wird so wackelig.

Das Leben ist eine Slackline.

Da werden immer andere sein,

die dein Selbstvertrauen schwächen.

So sehr, dass du keinen Schritt mehr weiter willst.

Höchstens einen Schritt zurück.

Aber das

oder zu lange stehen bleiben,

bringt auf einer Slackline kein Glück.

Das Leben ist wie eine Slackline

Wenn es darauf ankommt,

kommst du nur heil weiter mit Seil und Sicherung,

mit Hand und Halterung.

Du kommst nur weiter,

wenn es was gibt, das dich hält.

Ein Versprechen, ein Glaube, eine Liebe,

ein Mensch, ein Gott, dein ganz persönlicher Held.

Jemand oder gleich mehrere,

auf die du dich verlassen kannst auf dieser Welt.

Das Leben ist eine Slackline.

Echt schön.

Wenn die Sonne scheint, er hält ihr sein Gesicht entgegen.

Spiel, Spaß, Spannung, leichtes Schwingen,

manchmal schwingt er über den Dingen.

Das Leben ist eine Slackline.

Echt heftig mit Gewitter und Regen

Echt wacklig und bedrohlich.

Wasser, erst ganz ruhig

und sehr still und so flach.

Wenn er runter schaut,

wie ein Spiegel

vor dem er steht

und was er sieht,

gefällt ihm nicht.

Zu dick, zu dünn,

zu viel Hunger, zu wenig Sport.

zu viele Pickel, zu wenig Muskeln

zu viel Nase, zu wenig Klamotten,

sein Spiegelbild mag er nicht mal sich selbst zumuten

und aus ruhigem Wasser werden große Wellen, die ihn überfluten.

So will er nicht sein,

sein Leben ist eine Slackline,

wackelig, heftig, bedrohlich.

Das Leben ist eine Slackline.

Wenn es drauf ankommt, kommst du nur heil weiter

mit Seil und Sicherung,

mit Hand und Halterung.

Du kommst nur weiter,

wenn es was gibt, das dich hält.

Ein Versprechen, ein Glaube, eine Liebe,

ein Mensch, ein Gott, dein ganz persönlicher Held,

jemand oder gleich mehrere,

auf die du dich verlassen kannst auf dieser Welt.

Petrus verlässt das Boot.

Die Wellen sind hoch.

Slacklinelife, Sicherung und Seile

Petrus verlässt sich auf Jesus:

„Der sichert mich.

Wenn das Jesus ist, da auf dem Wasser,

dann kann ICH AUCH auf dem Wasser gehen.“

Viel weiß Petrus von Jesus schon

Viel gesehen, viel gehört, viel erlebt,

der ist mega, vielleicht sogar Gottes Sohn.

Petrus verlässt das Boot.

Die Wellen sind hoch.

Petrus Leben ist eine Slackline.

Und er steht sicher und geht über das Wasser.

Da hört er die Wellen kichern

und wird unsicher.

Dann sieht er runter,

Spiegelbild

die Wellen brechen los,

wie wild,

so hoch

er schwingt und sinkt bis er sich besinnt

UND VERTRAUT

und schreit

„Jesus gib mir mehr Sicherheit!“

Und sofort streckt Jesus seine Hand aus,

steht in der Bibel. (Matthäus 14, 31)

Und das hilft Petrus wieder auf,

das balanciert Petrus wieder aus.

Petrus kann sich wieder verlassen,

steht im Sturm gesichert von seinem persönlichen Held.

Sollen die Wellen kichern,

er hört es nicht mehr.

Soll das Wasser ihn spiegeln,

er sieht woanders hin.

Petrus Leben ist wie eine Slackline,

Petrus Vertrauen ist wie ein Seil,

aus mehreren Seilen gedreht,

immer dicker und stärker,

so dass er immer sicherer auf der Slackline geht.

Das Leben ist eine Slackline und Jesus zu vertrauen ist ein starkes Seil.

Aus etwas mehr Ferne sichert er dich,

dann hast du die Arme frei.

Aber wenn das Leben ganz besonders wackelig ist,

nimmt er deine Hand.

Das macht kein Gewackel einfach oder Gewitter gut,

aber das macht Mut.

Denn wenn du vertraust, dann traust du dich was.

Dann bleibt das Leben eine Slackline,

aber du weißt von deinem Seil.

Du kennst dein Vertrauen:

Und hängst die Slackline höher, planst deine Reise weiter,

traust dich das Abenteuer deiner Wahl, Bungeejumping,

oder mal im Gottesdienst vorne was zu machen.

Traust dich deinen Traumberuf

oder deinen ganz eigenen Style.

Traust dich die Wahrheit zu sagen,

„Ich hab mich in dich verliebt“

Oder: „Das ist Fremdenhass, da bin ich nicht dabei.“

Dein Leben ist eine Slackline mit Seil und Sicherung, mit Hand und Halterung.

Trau dich, was du willst.

Sag Ja, sag Nein.

Bleibt draußen oder geh rein.

Mach dich und dein Vertrauen groß und deine Zweifel klein.

Trau dich was, weil du vertraust.

Dann ist das Leben eine Slackline, aber du weißt, wohin du hörst und schaust:

Auf dein Seil.

Und dann,

dann kannst du auch auf Wasser gehen. Amen.

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