Perla, von 2.8.2015 bis 16.4.2026 bei mir, mein geliebtes Viech, das Lächeln meiner Seele und die Erfüllung eines Herzenwunsches.
Mein Perlchen, seit du nicht mehr bei mir bist, hab ich überlebt, weil Trauer mir zu schmerzhaft ist.
Seit du nicht mehr bei mir bist, hab ich gearbeitet, aufgeräumt und geschlafen bis zur Erschöpfung meiner Konzentration, wir beide kennen das schon.
Seit du nicht mehr bei mir bist, hab ich das Internet nach anderen Hunden abgesucht, aber keine und keiner ist so schön wie du.
Seit du nicht mehr bei mir bist, hab ich Bilder angeschaut, weil ich Angst habe, dich auch in meinen Sinnen zu verlieren; hab ich geträumt, ich hätte anders entschieden.
Seit du nicht mehr bei mir bist, seh ich dich vor mir, wie du deine Pirouetten drehst und dich über alles aufregst: den Fahrradständer des Postboten, Menschen, die nicht reinkommen, Hunde, zu denen du nicht hinkannst, die Katzen, die Tauben, einfach jedes Geräusch.
Ich sehe dich, wie du vor mir sitzt und mich anschaust und du 100% lebst und dich freust.
Denn ich bin endlich wieder da aus der Garage und kann dir was zu futtern geben und für einen Moment ist alles gut in deinem und meinem Leben.
Seit du nicht mehr bei mir bist, seh ich dich kleinen verrückten Hund, in den ersten Tagen bei mir 2015 und auch noch den letzten richtig guten in 2025, fühle ich deinen warmen Bauch, der mich tröstet, all die vielen Tage dazwischen, wenn sonst keiner da ist.
Ich denk an mein kleines Monster, mein kleines Mäuschen, meine Pörls, mein Perlini oder Perlinsky, meine Feinsteste, Schönstestesteste und Allerbesteste mit Pfoten so formvollendet und Ohren so samtig-näckisch, einfach himmlisch.
Als dein Frauchen war ich etwas, hatte ich dich nur für mich, ohne Zweck oder Druck, war ich die kleine Kati im Glück.
Seit du nicht mehr bei mir bist, fülle ich die Stille ohne dein Tippeln und Atmen und sage mir immer wieder:
Perla ist tot. Doch nichts in mir will es hören.
Seit du nicht mehr bei mir bist, führe ich mir die Realität vor Augen, dein lebloser, ausgemerkelter Körper auf dem Behandlungstisch, doch meine Gefühlstaubheit lässt sich nur selten in ihrer Geschäftigkeit stören.
Weißt du Perli, ich laufe weg vor den Tränen, vor dem Schmerz, dem Leben ohne dich.
Das geht nicht lange gut, das ist nicht klug.
Aber es ist, was es ist,
so bin ich tieftraurig,
seit du seit 2 Wochen nicht mehr bei mir bist.