Wo bleibst du Trost?

Choralpredigt zur Einführung in die pfarramtlich verbundenen Gemeinden Bergkirchen und Oberlübbe-Rothenuffeln EG 7, Lk 24, Lk 63 u 64

Katrin 1:

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

Posaunenschöre, Orgel und Gemeindegesang 1

I. O Heiland, reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf,
reiß ab vom Himmel Tor und Tür, reiß ab, wo Schloss und Riegel für.

6. Hier leiden wir die größte Not, vor Augen steht der ewig’ Tod: Ach komm, führ uns mit starker Hand vom Elend zu dem Vaterland!

4. Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all’ ihr’ Hoffnung stellt? O komm, ach komm vom höchsten Saal komm, tröst uns hier im Jammertal!

Katrin 2:

Wo bleibst du Trost der ganzen Welt? Hier leiden Menschen die größte Not!

Einige Male habe ich das in den letzten Monaten, Jahren gedacht und gefleht.

Wo bleibst du?

Denn wenn „Krisenmodus“ das Wort des Jahres 2023 ist,

wenn die Menschen dieser Welt kaum verarbeitet haben, was die Pandemie und ihre Schutzmaßnahmen ihren Seelen abverlangt haben,

wenn Angriffskriege in der Ukraine und Terror in Israel ganze Länder und Weltgemeinschaften bewegen,

wenn Antisemitismus sich auf deutschen Straßen wieder ungeniert zeigt,

die Wahlergebnisse immer wieder verzweifelt kopfschüttelnd auch als Protestergebnisse gedeutet werden,

wenn unsere Kirche trotz großer Bemühungen daran scheitert, sexuellen und geistlichen Missbrauch öffentlich im Sinne der Opfer aufzuarbeiten und zu verhindern,

und sowieso überall es nicht mehr reicht, um wie gewohnt und vielleicht auch geliebt weiterzumachen.

Dann frage ich zwar noch sanft: Ja, sind wir denn noch ganz bei Trost?

Aber ich kenne die Antwort eigentlich schon.

Nein, viele sind es nicht mehr, Auf der Welt, in Deutschland und auch in unserer Kirche.

Was gibt es Trostloseres als andere zu neiden?

Als andere anzugreifen, als andere zu diskriminieren, Hauptsache es geht einem selber gut?

Was gibt es Trostloseres, als in demokratischen Wahlen allein seinen Protest zum Ausdruck zu bringen, als wäre Politik ein Kinderspiel?

Vielleicht teilen Sie meine kurze Sichtweise der Weltlage nicht, das kann sein.

Dann ist es wichtig, dass Sie wissen –

ich sehe auf die Welt als Seelsorgerin, ich sorge mich um die Seelen aller,

auch derer, die so handeln, dass ich denke:

„Du bist ja nicht mehr ganz bei Trost.“

Hater, nennen Jugendliche Menschen, die so handeln. Hasser. Haters gonna hate, Hasser werden hassen, so sind die halt und weil sie so sind, handeln sie auch so.

Hass machte alle kaputt, Hass macht andere schnell ebenfalls zu Hassenden.

Dass ich mich sorge, heißt nicht, dass ich Hass in all seinen kleinen, versteckten und ungeniert gelebten Formen respektiere, toleriere oder akzeptiere.

Nichts davon ist der Fall, aber ich will mehr sehen darin, ich will dahinter sehen. Ich interpretiere es als Zeichen der Trostlosigkeit.  

Und ich glaube, es sind viele, wenn nicht sogar alle, die davon mal mehr oder weniger betroffen gewesen sind in letzter Zeit, politisch oder privat.

Gut, wenn man das noch merkt.

Gut, wenn man nicht denkt, Trostlosigkeit und ihre Begleiterscheinungen wären normal.

Stefan 1:

Seit langem sind wir wie Menschen geworden, die sich nicht von dir leiten lassen,

Ach, wenn du doch die Himmel zerreißen und herabkommen würdest,

damit vor dir die Berge erbeben,

so, wie Feuer Reisig entzündet,

so wie Feuer Wasser zum Sieden bringt

um deinen Namen denen bekannt zu machen, die gegen dich sind. (Jes)

Katrin 3:

Ich weiß, wovon ich rede.

Ich habe immer gedacht, als Pfarrerin darf mir eins nicht passieren. Dass ich den Trost verliere, die Hoffnung. Mein Ordinationsspruch steht bei Jesaja:

Stefan  2:

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott.

Katrin 4:

Tröstet – das ist das, was mein, unser Amt ist. Trösten.

Also muss ich bei Trost bleiben.

Und doch habe ich ihn letztes Jahr um diese Zeit verloren. Nicht für diese Welt, aber für mich und auch diese Kirche.

Es hat sich lange angebahnt, ich habe sehr um meinen Trost gekämpft – und doch verloren.

Ich wusste schon lange, ich will wieder Gemeindepfarrerin in der Nähe von Minden sein, das war es nicht, es war komplizierter, vielschichtiger, auch sehr persönlich.

Im Advent sind mir sind die Sicherungen durchgebrannt und habe meine Trostlosigkeit auf Facebook gepostet.

Ich wusste, das war unprofessionell und unklug, aber so ist das, wenn man den Trost verliert, man tut Dinge, die man später bereut. Ich habe das schnell wieder gelöscht.

Falls Sie sich jetzt fragen, worum es ging – es ging „nur“ um Kirche und was da schiefläuft, nix Neues, Sie kennen das alles, glauben Sie mir.

Aber Kirche ist nun mal meine Welt und mein Leben ist mit ihr eng verwoben, für mich war das schon existenziell.

Ich bin also eine, die weiß, wie das ist, wenn man persönlich den Trost verliert, auch in der Kirche.

Ich bin aber auch eine, die weiß, dass man den Trost wiederfinden kann. Ich war diesen Sommer einige Wochen im Kloster und dort sind viele Wunden verheilt.

Beim Erzählen, beim gemeinsamen Essen, Tanzen, Beten und vor allem – beim Wandern mit anderen – ich war die Jüngste und langsamste, ich hab mich gefühlt wie eine Dampflok …

Wandern fand ich immer blöd, spazieren gehen mit Perla – super. Aber wandern? Über 10 Kilometer pro Tag, Waldwege hoch und runter? Ich kann das noch nicht besser beschreiben, was da passiert ist. Aber es geht mir wieder sehr gut.

Stefan 3:

Kein Auge hat eine Gottheit außer dir gesehen, die an allen handelt, die auf sie hoffen.

Du begegnest denen, die sich freuen und gleichzeitig Gerechtigkeit tun,

Gott, du begegnest denen, die sich auf deinen Wegen an dich erinnern. (Jes 63)

Katrin 5:

Ich bin eine die erfahren hat, auch wenn man den Trost für sich selbst verliert, es ist nicht für immer.

Und überhaupt ist Trost ein Geschenk, ich kann darum kämpfen, aber es gibt keine Garantie, Trost ist Gottes Werk.

Und deshalb – heute wieder, nicht für mich, aber für diese Welt und so viele andere Menschen, die das so noch lange nicht erfahren haben:

Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt?

Orgel und Gemeinde 2:

4. Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all’ ihr’ Hoffnung stellt? O komm, ach komm vom höchsten Saal komm, tröst uns hier im Jammertal!

Katrin 6:

Familie Trost

Er rennt aus dem Garten rein ins Haus, zu spät. Der Anrufbeantworter ist schon an. „Dies ist die Mailbox von Familie Trost. Wir sind gerade leider nicht persönlich zu sprechen, aber Nachrichten gerne nach dem Piep und wir melden uns zurück: Piiiiiiiep. „Wo bleibst du, Trost?!!!!

Er zuckt zusammen, schaut auf die Uhr, rennt in den Flur.

„Wir müssen los!“

Keine Antwort. Er nimmt den Bullischlüssel und fährt das Auto auf den Hof, öffnet alle Türen und wartet. Niemand kommt. Nur der Hund springt freudig hinten rein.

„Wenigstens du,“ lächelt er und grummelt: „Immer das Gleiche.“

Er steigt aus, schließt wieder alle Türen und geht wieder ins Haus.

Wo könnten sie sein?

Im Vorratsraum findet er das kleine Trösterchen.

„Wo bleibst du? Wir müssen los!“

„Ich weiß nicht, was ich mitnehmen soll“, jammert das kleine Trösterchen.

„Schokolade?“, fragt er.

„Ja, aber welche? 45, 70, 80 Prozent? Mit Milchfüllung? Vegan oder fair? Sind da Gluten drin oder Laktose oder Erdnüsse? Was wenn es die falsche Schokolade ist? Und was – wenn Chipse jetzt besser trösten würden?“

„Was haben wir denn da?,“ fragt er.

„Alles, das ist ja das Problem,“ sagt das kleine Trösterchen verzweifelt.

„Puh, die Geste zählt, mach dich nicht verrückt, pack was ein, wir sind schon wieder spät dran.“

„Ok, ich such ´ne Europalette,“ sagt das kleine Trösterchen ganz vergnügt.

Er verdreht die Augen.

„Wo bleibt denn deine große Schwester?“

„Häh? Die ist doch da. In ihrem Zimmer – aber ich würde da jetzt nicht so einfach reingehen.“

„Warum nicht?,“ fragt er.

„Sie hat Besuhuch?!!“, grinst das kleine Trösterchen.

Er lächelt und denkt an Geri. Jetzt ist es also so weit. Seine kleine Tochter ist groß und verliebt. Er hat sich das immer so für sie gewünscht, trotzdem, sein Herz zieht sich zusammen. Er weiß, was das bedeutet.

„Willst du gar nicht wissen, von wem?“, das kleine Trösterchen kann die Info kaum für sich behalten.

„Ich weiß es doch,“ sagt er. Er hat es immer gewusst. Eines Tages würde seine Tochter, die zauberhafte Gerechtigkeit sich in Frieder verlieben und ja – mit ihm … also, Sie wissen schon. (Psalm 85)

Und er würde der sein, der die beiden stören musste. Und rausschmiss. Das mit dem Küssen und so war ok, aber nicht unter seinem Dach. Das musste draußen in der Welt geschehen.

Er geht zu ihrer Tür, klopft und macht sich mächtig unbeliebt.

Nachdem das geschafft ist, lauscht er in das Haus hinein, in der Küche hört er Geräusche.

Als er in der Tür steht, sieht er seinen Sohn im Rollstuhl.

Wie immer, oben ohne. Jesus mochte keinen Stoff über seinen Narben. Er sieht sie auf seinen Schultern, an den Anblick wird er sich nie gewöhnen. Darunter arbeiten seine Muskeln, er knetet Teig.

„Hm, wir wollten, also wir müssten eigentlich los“, sagt er.

„Mama macht das schon,“ sagt sein Sohn leise.

„Wo bleibt die eigentlich“, fragt er.

„Weißt du doch,“ sagt sein Sohn und schiebt die Fladen in den Ofen. Ja, er … weiß es, irgendwie. Seine wunderbare Frau ist wie der Wind, weht, wo und wann sie will.

Die Haustür öffnet sich und er hört sie, mit roten Wangen kommt sie in die Küche.

„Hallo meine Lieben“, sie strahlt.

„Wo bist du geblieben?,“ hört er sich sagen und bereut es sofort.

Sie sieht es und lächelt ihn an.

„Ich war zwölf Kilometer wandern.“

„Mama setz dich hin, und Papa du – holst du noch eine Flasche aus dem Keller?“, sein Sohn übernimmt das Kommando, „dann wären wir nämlich bereit.“

Er nickt und geht lächelnd in den Keller.

Stefan 4:

Zwei von den Jüngern wanderten in ein Dorf namens Emmaus, das von Jerusalem 12 Kilometer entfernt war; und sie redeten miteinander über alle diese Ereignisse, die während des Passahfestes geschehen waren, die Gefangennahme, die Verurteilung und Kreuzigung von Jesus – und auch was danach passiert war. Als sie miteinander redeten und nachdachten, da näherte sich Jesus selbst und ging ein Stück Weg mit ihnen. Ihre Augen aber wurden mit Kraft davon abgehalten, ihn zu erkennen. Er sprach zu ihnen: »Was sind das für Worte, die ihr unterwegs miteinander wechselt?« (Lk 24)

Katrin 7:

Jesus, Gott, seine Heilige Kraft geht mit und stellt Fragen. Lässt sich nochmal alles erzählen.

Dass jemand zuhört, hinsieht, verstehen will, das ist Trost.

Das ist Jesus, wie wir ihn jetzt erwarten.

Als Mensch, der das Leben kennt.

Ahnen kann, wie es sich anfühlt.

Wenn man noch nicht alles kann und weiß.

Wenn man seinen eigenen Weg gehen muss.

Wenn man Freunde findet und sie verliert.

Wenn man geliebt wird und gehasst.

Wenn man gefragt ist oder missverstanden.

Wenn man körperlich am Ende ist oder sich von Gott verlassen fühlt.

Wenn man es schwerer hat,

weil mal woanders geboren wurde, anders aussieht, anders glaubt und liebt.

Dieser Glaube, dass Gott weiß, wie das ist, Mensch zu sein,

dass Gott Mensch wurde, das ist mein Heil und mein Trost.

Ich kann mit einem Gott im Himmel nichts anfangen,

er muss zu mir, zu uns, zu den anderen kommen.

Und wir wissen ja schon – er kam. In einer Heiligen Nacht.

Und wir wissen ja schon – er blieb nicht. Er wich nicht aus, ging an einem schwarzen Tag wie ein Verbrecher, ließ sich kurz nochmal sehen und blieb irgendwie doch, weil er den Tröster schickte, den Heiligen Geist.

Orgel und Gemeindegesang 3:

4. Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all’ ihr’ Hoffnung stellt? O komm, ach komm vom höchsten Saal komm, tröst uns hier im Jammertal!

3. O Erd’, schlag aus, schlag aus, o Erd’, daß Berg und Tal grün alles werd’! O Erd’, herfür dies Blümlein bring, o Heiland, aus der Erden spring!

Katrin 8:                                    

Alles soll hoffnungsgrün werden. Dafür reicht selbst ein Neugeborenes nicht. Weihnachten im Winter, Karfreitag und Ostern im Frühling gehören zusammen und das fast sommerliche Pfingsten auch.

Auch, auch wenn wir sie schön ordentlich getrennt feiern. Bis auf heute, da habe ich mir mal erlaubt, alles miteinander zu verbinden.  ; )

Denn – wir wissen ja schon?

Ich verliere es immer wieder aus dem Blick, den Trost.

Immer noch wünsche ich mir oft auch einen anderen Trost.

Ein Trost, der mehr ist. Der alles wieder gutmacht, ungeschehen macht den Schmerz, den Tod, das Ende. Wieder so wie vorher. Die Zeit zurückdreht.

Aber das wäre ein teurer Trost. Einer, der das Leben und unsere Freiheit, unsere Entscheidungen, mögen sie auch noch so fatal sein, nicht ernst nimmt.

Wenn ich bei Trost bin und mich für einen Trost entscheiden müsste, dann wäre es der, der das Leben jetzt wie es ist, aushalten und annehmen und hoffnungsvoll leben lässt. Alles andere scheint mir Illusion.

Denn in der Lukaserzählung geht Jesus als Auferstandener mit den Jüngern mit, aber es wird doch nie so wieder wie zuvor. Nie wieder werden sie den Alltag miteinander teilen, nur das Brot und den Kelch.

Stefan 5:

Und sie näherten sich dem Dorf, wohin sie unterwegs waren, und er tat so, als ob er weiterwandern wollte. Sie nötigten ihn mit den Worten: »Bleibe bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich schon geneigt.« Und er ging mit, um bei ihnen zu bleiben. Als er mit ihnen zu Tische lag, nahm er das Brot, dankte; brach es und gab es ihnen. Da wurden ihre Augen aufgetan, und sie erkannten ihn. Er aber verschwand. Und sie sagten zueinander: »Brannte nicht unser Herz in uns, als er auf dem Weg mit uns sprach, und als er uns die Schriften erklärte?« (Lk 24)

Katrin 9:

Trost ist, wenn das Herz brennt – ganz warm wird.

Weil es doch nicht alles eine Lüge war.

Weil Gott dich doch nicht verlassen hat.

Weil Liebe stärker ist als der Tod.

Weil du so wie du bist, liebenswert bist.

Weil du nicht allein bist.

Trost kommt in Worten manchmal banal daher, aber wenn es wirklich um was geht, fühlt sich Trost nie billig oder banal an. Denn Trost macht bei allem den Unterschied.

Trost ist das Gefühl, dass mir Gott und andere Gutes wollen, trotz allem.

Trost ist das Gefühl, dass es es wert ist, weiterzuleben, dass das Leben eine gute Sache ist – trotz allem.

Wer bei Trost ist, kann todtraurig sein, aber wer bei Trost ist, kann andere nicht gleichzeitig hassen.

Orgel und Gemeindegesang 4

4. Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, darauf sie all’ ihr’ Hoffnung stellt? O komm, ach komm vom höchsten Saal komm, tröst uns hier im Jammertal!

2. O Gott, ein’ Tau vom Himmel gieß, im Tau herab, o Heiland, fließ! Ihr Wolken, brecht und regnet aus den König über Jakobs Haus.

Katrin 10:

Gott, lass es Trost regnen,

Lass uns uns gegenseitig mit guten Gesprächen segnen.

Schmeiß die Gerechtigkeit und den Frieden raus in unsere Welt

Mach sie zu unserem Kompass, auch wenn es teuer wird und uns alles andere leichter fällt.

Begegne uns auf unseren Wegen, wenn wir wandern, wenn der Wind weht, wo er will,

wenn alles andere zu laut und schrecklich und grell ist, mach uns still.

Und lass uns hören, was die Engel singen: Fürchtet euch nicht!

Wenn es dunkel wird,

wenn alles neu wird in allen Dingen

Lass unsere Herzen warm werden.

Reiß den Himmel auf, lass das Wiehengebirge und die Täler dahinter und davor grünen

und uns von deiner Sonne und deinem Stern begleitet fühlen.

Und die Gnade Gottes, die höher ist als alle unsere Vernunft

Bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

Posaunenchöre, Orgel und Gemeindegesang 5:

5. O klare Sonn’, du schöner Stern, dich wollten wir anschauen gern. O Sonn’, geh auf, ohn’ deinen Schein in Finsternis wir alle sein!

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